Private Rentenversicherung und Altersvorsorge

Informationen und Vergleich Private Rente und Altersvorsorge

Steuerliche Behandlung Lebensversicherung

Die Lebensversicherung kennt einige Besonderheiten bei steuerliche Behandlung.
Die Kapital-Lebensversicherung gehört zur dritten Schicht der Altersvorsorge nach dem Alterseinkünftegesetz von 2005 und damit zur privaten Vorsorge. Die Auszahlung aus einer Kapital-Lebensversicherung ist grundsätzlich voll steuerpflichtig, allerdings gelten unter bestimmten Umständen steuerliche Erleichterungen, welche die Höhe der Steuerzahlung reduzieren.

Wenn die Auszahlung aus einer Kapital-Lebensversicherung nach der Vollendung des 60. Lebensjahrs erfolgt und die Versicherung mindestens 12 Jahre gelaufen ist, unterliegt nur die Hälfte der erwirtschafteten Gewinne der Versteuerung. Dieses Verfahren nennt man auch Halbeinkünfteverfahren. Für alle Verträge, die ab dem 01. Januar 2012 abgeschlossen werden, gilt eine Auszahlung als steuermindernd, wenn sie nach der Vollendung des 62. Lebensjahrs erfolgt. Sind diese Voraussetzungen nicht eingehalten, muss die Auszahlung aus der Kapital-Lebensversicherung in vollem Umfang mit ihrem Gewinn versteuert werden.

Allerdings kommt für Rentner ein geringerer Steuersatz zur Anwendung als für Arbeitnehmer. In der Regel haben Rentner aufgrund des geringeren Renteneinkommens einen Steuersatz von rund 30 Prozent. Dieser ist deutlich niedriger als der persönliche Steuersatz eines Arbeitnehmers.

Grundsätzlich zeichnen sich die meisten Kapital-Lebensversicherungen durch recht geringe Renditen aus. Das bedeutet, dass auch die Steuerzahlung auf die Gewinne in einem überschaubaren Rahmen bleibt, so dass keine exorbitanten Steuerzahlungen zu erwarten sind.