Private Rentenversicherung und Altersvorsorge

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Immer mehr Rentner unter Minijobbern

Glaubt man aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, dann sind in den letzten Jahren mindestens im Bundesland Sachsen immer mehr Senioren darauf angewiesen, ihre Rente mit zusätzlichen Nebeneinkommen aufzubessern.

Offenbar nehmen dort verstärkt ältere Menschen einen sogenannten Minijob an, damit das monatliche Einkommen zur Absicherung des Lebensstandards ausreicht. Zwischen 2003 und 2011 ist die Zahl der Minijobber über 65 Jahre von gut 22.000 auf knapp 29.000 gestiegen. Der Anteil der Minijobber im Rentenalter beträgt demnach etwa 12 Prozent, er lag im Jahr 2003 allerdings noch bei gut 10 Prozent.

Tatsächlich sind die Zahlen erschreckend, denn sie lassen einen Trend vermuten, den Rentner und ältere Menschen schon lange erwarten: Die Rente reicht zur Absicherung des Lebensstandards nicht mehr aus. Die Tendenz dürfte weiterhin in diese Richtung gehen, denn gerade weibliche Rentner haben durch lange Pausen im Arbeitsleben häufig kaum das Nötigste zum Überleben. Solange ältere Menschen gesund und rüstig sind, um einer Aushilfstätigkeit nachzugehen, mag das Einkommen gesichert sein. Ganz anders allerdings sieht es aus, wenn die Gesundheit die Aufnahme eines solchen Minijobs nicht mehr zulässt. Dann geraten ältere Menschen zunehmend in die Gefahr der Altersarmut

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