Private Rentenversicherung und Altersvorsorge

Informationen und Vergleich Private Rente und Altersvorsorge

Berufsunfähigkeitsversicherung Regelungen und Informationen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) gibt es als eigenständige private Risikoversicherung. Des Weiteren gibt es die Berufsunfähigkeitsversicherung als Zusatzversicherung zu privaten Lebens- und Rentenversicherungen.

Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung sind die Zahlung von Berufsunfähigkeitsrenten. Bei Zusatzversicherungen kommt als Leistung auch die Beitragsbefreiung der Hauptversicherung für die Dauer der Berufsunfähigkeit in Frage.

Voraussetzung für die Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente ist, dass Berufsunfähigkeit vorliegt. Dieser Begriff stammt ursprünglich aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Hier gibt es seit einigen Jahren keine Berufsunfähigkeitsrenten mehr, sondern nur noch Erwerbsminderungsrenten. Ausnahmen gibt es nur für ältere Versicherte, die noch einen Bestandsschutz haben.

Als Berufsunfähigkeit bezeichnet man die Unfähigkeit infolge Krankheit, Unfall oder Gebrechen seinen bisherigen Beruf weiter auszuüben. Abgestellt wird auf den Beruf, was mitunter zu schwierigen Beurteilungen führt. Insbesondere gilt das für Hausfrauen, Studenten oder nicht Erwerbstätige. Viele Verträge enthalten eine Verweisungsklausel, nach der Berufsunfähigkeit nicht vorliegt, wenn der Versicherte noch einen anderen Beruf ausüben kann.

Ab wann Berufsunfähigkeit vorliegt, wird unterschiedlich beurteilt. Dies hängt von dem Prognosezeitraum im Versicherungsvertrag ab, wie lange voraussichtlich Berufsunfähigkeit besteht. Der übliche Zeitraum ist sechs Monate.

Die Dauer der Berufsunfähigkeitsrente richtet sich nach dem abgeschlossenen Vertrag. Üblicherweise endet die Berufsunfähigkeitsrente mit Eintritt der Altersrente. Es kann bei Ablauf jedoch zu Versorgungslücken kommen, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mit den Altersrenten abgestimmt ist. Endet die Berufsunfähigkeitsente mit 60 Jahren und beginnt die private Altersversorgung erst mit 65 Jahren, hat der Versicherte eine erhebliche Versorgungslücke.

abgelegt unter Aktien und Fonds.